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Vor kurzem habe ich die Ausstellung „PHOTOVILLE4600“ im Haus der Fotografie besucht, die eine spannende Auswahl der besten Fotograf:innen der Schweiz zeigt.
Diese Ausstellung zeigt eine Auswahl der derzeit besten Schweizer Fotograf:innen. Bisher wurde der Wettbewerb immer am International Photo Festival Olten (IPFO) ausgetragen. Zum ersten Mal findet er jedoch außerhalb des Festivals statt.



Insgesamt werden 226 Werke von 56 Künstler:innen präsentiert, die von einer hochkarätigen Jury ausgewählt wurden. Die Ausstellung erstreckt sich über drei Etagen und bietet ein spannendes, abwechslungsreiches Erlebnis. Jede Fotografie und jeder Künstler wird in drei Sprachen beschrieben, und es besteht die Möglichkeit, private Führungen zu buchen.
Die Ausstellung
Als ich durch die Ausstellung ging, fiel mir die Vielfalt der Themen besonders auf. Die verschiedenen Bereiche waren gut auf die Museumsräume abgestimmt. Einige Themen sprachen mich weniger an, während andere mich sehr faszinierten. Was ich etwas vermisste, waren beeindruckende Tieraufnahmen. Es gab zwar ein paar Exponate, aber nichts, was ich unter „Wildlife Fotografie“ erwartet hätte.
Die Porträts hingegen waren eine gute Mischung aus Fashion- und „normalen“ Porträts. In der Dokumentarfotografie gab es eine Ausstellerin, deren Arbeiten mich besonders berührt haben. Sie zeigte Bilder von Elle, die in der Schule gemobbt wurde, und diese Eindrücke wurden sehr eindrücklich festgehalten. Andere Werke in diesem Bereich fand ich thematisch in Ordnung, aber sie sprachen mich in ihrer Umsetzung weniger an. Geschmackssache eben.


Mein Fazit
Zum Abschluss möchte ich mein Fazit ziehen. Ich selbst habe eine Arbeit für den Wettbewerb eingereicht, und es war wirklich eine noble Geste, dass alle Aussteller kostenlosen Zugang zur Ausstellung erhielten. Es war spannend zu sehen, welche Werke es letztendlich an die Wand geschafft haben. Die Vielfalt der Ausstellung ist definitiv gelungen.
Allerdings fand ich es etwas schade, dass die Ausstellung mit der „Auswahl der besten Fotograf:innen der Schweiz“ wirbt, aber auch Künstler:innen aus Deutschland und Frankreich zeigt. Dass nicht alle Werke meinen Geschmack trafen, ist normal bei einer so breiten Palette an Themen. Dennoch hätte ich mir ein paar mehr Highlights gewünscht, die mich wirklich umgehauen hätten. Der Funke ist bei mir leider nicht ganz übergesprungen.


Trotzdem war der Besuch im Haus der Fotografie und der Ausflug nach Olten die Reise wert. Weitere Informationen zur Ausstellung findest du auf der Website: https://www.ipfo.ch.
